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Der Rap, Sprechgesang und als solcher wichtiger Teil der “HipHop-Kultur” entwickelte sich am Ende der 60er Jahre in afroamerikanischen Großstadtghettos. Dabei wurde zunehmend zum Rhythmus der von den Discjockeys aufgelegten Beats gereimt. Die Texte wurden schnell gehalt- und anspruchsvoller. Das führte bald dazu das sehr gut Ansichten und Gefühle durch den Rap vermittelt werden konnten, z. B. mit politischen, kulturellen aber auch selbstdarstellerischen Inhalten.

Zu den ersten kommerziell erfolgreichen Rappern in den USA zählten unter anderem “Grandmaster Flash”, “The Sugerhill Gang”, “Run DMC” oder “LL Cool J”.

In Deutschland war der Rap bzw. HipHop erst in den 80er Jahren in der so genannten “Untergrundbewegung” ein Thema. “Cora E” und “Advanced Chemistry” waren hier die Vorreiter. Er etablierte sich dann aber zu Beginn der 90er Jahre auch bei uns in den Charts. Pionierarbeit leisteten dabei die “Fantastischen Vier” und das musikalisch und inhaltlich weit härtere “Rödelheim Hartreim Projekt”.

Danach entwickelte sich schnell eine sehr abwechslungsreiche Szene, und Namen wie “Samy Deluxe”, “Fettes Brot”, “Absolute Beginner” oder “Freundeskreis” und viele mehr waren aus den deutschen Top Ten nicht mehr weg zu denken.
Haben sich anfangs noch lockere und inhaltlich anspruchsvolle Texte gut verkauft, läßt sich inzwischen der aggressive “Ghetto Style” weit besser vermarkten. Das führt dazu das von den großen Plattenfirmen gezielt in der Straßenkriminalität nach medienwirksamen Gesichtern gesucht wird.

Beste Beispiele dazu wären “Sido” oder “Bushido”.

Da die Szene seit ca. 2001 weitgehend stagniert, findet der Rap jetzt wieder vorwiegend im Untergrund statt, spielt aber auf HipHop-Jams weiter eine wichtige Rolle.

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