R’n’B bedeutet Rhythm and Blues, entstand in den 40er Jahren und war zum einen afroamerikanische Popmusik, zum anderen aber auch eine so stark rhythmisch akzentuierte Form des Blues, das später daraus der Rock’n’Roll entstand.
Genauer datiert wird die Ursprungsphase in die Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg und der Grund war der, das die Radiostationen sich die Big Bands nicht mehr leisten konnten und an deren Stelle der Zuhörerschaft Schallplatten vorspielten. Die Big Bands verdienten nichts mehr und wurden von kleineren Bands, deren Schwerpunkt mehr auf Rhythmus und Bläsern lag, ersetzt.
Dieser R’n’B war bereits stark auf die Unterhaltung des Publikums ausgelegt, die Grundlage ihres Erfolg waren ihre zweideutigen Texte. Das Piano wurde später von der E-Gitarre ersetzt.
In den 50ern wurden R’n’B und Rock’n’Roll immer mehr vermischt von Seiten der Unterschicht. Durch diese Mischung fanden auch immer mehr weiße Musiker zu diesem Genre.
Als ein weiteres Produkt entstand in den 50ern die Soulmusik, welche sich eher säkularen Themen wandten, also Themen, die in der schwarzen Bürgerrechtsbewegung aktuell waren: gesellschaftliche und vor allem rechtliche Anerkennung um ein Beispiel zu nennen.
Soul wiederum spaltete sich während der 70er Jahren auch in verschiedene Genres auf, die heute bekanntesten sind Motown und Funk.