Jay-Z oder auch Shawn Carter ist eine der größten Figuren in der heutigen Musikszene. Weltruhm erlangte er auch als Vermarktungsgenie. So brachte er unter anderem ein Modelabel (Roc-A-Wear) und eine Wodkamarke heraus (Armadale Wodka), kooperierte mit dem Turnschuh-Hersteller Reebok und ist Mitbesitzer der New Jersey Nets, einem NBA-Basketball-Team.
Mitte der Neunziger tauchte sein Name das ersten Mal in den Charts auf. Die Kolaboration mit Foxy Brown ”Ain’t no Nigga” hatte weltweiten Erfolg und das Debut-Album ”Reasonable Doubt” war sein langersehnter Schritt ins Rampenlicht, nach einigen erfolglosen Versuchen eine Rap-Karriere zu starten. Das Album kam auf dem Label ”Roc-A-Fella Records” heraus, welches er zusammen mit Damon Dash auf Grund der diversen Misserfolge aus der Taufe gehoben hatte. Es brachte ihnen Renommee, aber nicht den finanziellen Durchbruch. Dieser folgte dann mit dem nächsten Album ”In my lifetime Vol. I”, welches Platz drei der Charts erreichte. Es folgten weitere Erfolge. Zu dieser Zeit eskalierte auch das ”Battle” mit Nas, der ihn und Jay-Z auf der anderen Seite Nas in seinen Texten regelmäßig diskreditierte. Dieser Streit war den Verkaufszahlen beider Künstler dienlich, so dass sich Jay-Z immer größeren Stellenwert im Rap-Business erarbeitete. 2001 veröffentlichte er ein Doppelalbum und ein Unplugged-Album, wobei zweiteres künstlerisch herausstauch.
Im Jahr 2003 lernte er seine heutige Frau Beyonce Knowles kennen, selbst ein weltbekannter Popstar. Ein Jahr später wurde sein Plattenlabel an ”Def Jam” deren Präsidentamt er fortan bis Ende 2007 bekleidete. Nach einem vorrübergehenden Ende seiner Rap-Karriere ist er seit 2006 wieder zurück auf der Bühne.