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Grandwizard Theodore

Juli 18th, 2009

Grandwizard Theodore ist der Alias von Theodore Levingston aus der Bronx, New York (USA). DJ, einer der Pioniere des Hip Hop und Erfinder des Scratchings.

Theodore kam zur Rap-Musik durch seine beiden Brüder Claudio und Mean Gene, die unter dem Namen The L-Brothers schon Mitte der 1970er Jahre in New York auftraten. Seine Brüder machten ihn bekannt mit Grandmaster Flash, der eine große Vorbildfunktion für Theodore hatte.

Die Erfindung des Scratchings fand laut eigenen Angaben Levingstons eher durch einen Zufall statt. Er lebte noch zuhause bei seiner Mutter, die sich durch seine DJ-Tätigkeit häufig gestört fühlte und ihn immer zu Ruhe ermahnte, gerade wenn er die Nadel an den Beginn eines Songs auf die Platte gelegt hatte. Während seine Mutter nun mit ihm schimpfte, bewegte er die Platte immer wieder zurück zum Anfang:

I used to come home from school everyday and play records. This one particular day, my mother banged on the door yelling at me because the music was too loud. When she walked in, I still had my hand on the record that was playing and I kind of moved it back and forth. When she left, I was like ‘Yo! That sounded kind of cool. I better experiment with that.

Fasziniert von dem dabei entstehenden Geräusch experimentierte er weiter und verfeinerte diese Technik in den folgenden Jahren zunehmend, was ihn zu einem der gefragsten New Yorker DJs seiner Zeit machte.

Auf Blockparties trat er häufig mit Unterstützung von MCs unter dem Namen Grand Wizard Theodore and the Fantastic 5 MCs auf.

Zu hören ist Theodore unter anderem auf der Single Can I Get A Soulclap (1980, Tuff City Rec.) und im Hip Hop Kultfilm Wild Style, in dem er auch eine kleine Rolle spielt.

1998 nahm man ihn in die Technics DJ Hall of Fame auf und sowohl die International Turntablists Federation (ITF) als auch Back To Mecca zeichneten ihn für sein Lebenswerk aus.

In Deutschland ist im Jahre 2003 eine Doku-DVD erschienen mit dem Titel Scratch, in der ihm ebenfalls ein Bericht gewidmet ist.

Scratchen

Juli 18th, 2009

Unter Scratchen (engl. „to scratch“ = „kratzen“) versteht man die Erzeugung von Tönen durch rhythmisches Hin- und Herbewegen einer laufenden Schallplatte auf einem Schallplattenspieler bei aufgelegter Nadel. Dabei können die Töne mit dem Crossfader des Mischpultes rhythmisch ein- und ausgeblendet werden, um diese zu neuen Melodien zusammenzufügen. Das Scratchen wurde 1975 von Grandwizard Theodore eingeführt und schnell zum festen Bestandteil des DJing in der Hip-Hop-Musik.

Nach der Verbreitung des Scratchen innerhalb des Hip-Hop ab Ende der 1970er Jahre, wurde es durch die Hit-Single Rockit von Herbie Hancock 1983 erstmal der breiten Öffentlichkeit bekannt. Das Scratch-Solo auf dem Sprachsample “scratch” in der Mitte dieses Stückes machte dieses Sample zu einem häufig auf Scratchplatten wiederveröffentlichten Standard.

Vor allem in den letzten 10 Jahren wurden eine Vielzahl unterschiedlicher Techniken (engl. Moves) zur Erzeugung bestimmter Klänge und Rhythmen entwickelt. Mittlerweile hat sich daraus und aus dem Beatjuggling eine eigene Kunstform gebildet, das Turntablism.

Neben den üblichen Schallplatten werden in auf DJs spezialisierten Plattenläden auch solche verkauft, die nur besonders zum Scratchen geeignete Töne und Beats beinhalten. Solche Scratchplatten, die üblicherweise von DJs zusammengestellt werden, nennt man Battle-Tools oder Battle-Wax.

Wichtig beim Scratchen ist die Auswahl des verwendeten Tones. Man unterscheidet hierbei zwischen Scratchen und Cutten. Beim Scratching wird das Scratchen als Musikinstrument eingesetzt. Der benutzte Ton tritt hierbei in den Hintergrund und das Scratchen an sich tritt in den Vordergrund. Beliebt sind hier Klänge mit hartem Attack wie der Tusch einer Gruppe von Bläsern, menschliche Stimmen und Synthesizereffekte.

Vom Cutten dagegen spricht man, wenn im Rahmen eines Songs ganze Textpassagen einer Gesangs- oder Rapspur gescratcht und wiederholt werden. Damit rückt das Scratchen an sich in den Hintergrund und die Inhalte der gescratchen Sprache werden Teil des Songs. In der Hip-Hop-Musik wird häufig im Chorus gecuttet, wobei meist die Inhalte des Songs in der gecutteten Zeile zusammengefasst werden.

Eine weitere Form des Scratchens ist das Scratchen reiner Schlagzeugparts, idealerweise eines Bass- und eines Snaredrumsounds in kurzer zeitlicher Folge. Daraus lassen sich dann durch Scratches neue Schlagzeugparts zusammensetzen bzw laufende Schlagzeugparts ergänzen. Diese spezielle Technik nennt man Beatcutting.

Baby

Die Platte wird im Takt zur Musik hin- und hergedreht. Der Crossfader bleibt dabei während der ganzen Zeit auf an, wird also nicht miteinbezogen..
Dieser Scratch wird auch “Wiggy Wiggy” oder “Jiggy Jiggy” genannt, weil er auch etwa so ähnlich tönt.

Drill

Wie beim Baby-Scratch wird nur die Platte rhythmisch bewegt ohne den Ton mit dem Fader zu zerhacken. Der Drill-Scratch ist dabei aber viel schneller und wird durch Anspannen des Unterarms ausgeführt. Die Platte wird dadurch sehr schnell über einen sehr kurzen Plattenweg bewegt.

Stabs oder Punches

  1. Zu Anfang steht der Crossfader auf „aus“ und die Platte liegt am Anfang eines Tones.
  2. Platte vorwärts schieben und dabei den Crossfader kurz Richtung „an“ und sofort wieder Richtung „aus“ bewegen.
  3. Platte zurückziehen zum Anfang des Tones.
  4. Siehe 1.

Dadurch wird der Sound schnell abgespielt und die Rückwärtsbewegung wird ausgeblendet. Wenn die Platte nach mehreren Stabs losgelassen wird entsteht ein Stotter-Effekt: Fre-Fre-Fre-Fresh!

Drag

Ein Drag ist im Grunde ein Baby-scratch, nur mit der Abänderung, dass der zu scratchende Ton erst schnell angeschoben wird und dann abgebremst wird. Somit ändert sich der Ton. (langsamer = tiefer; schneller = höher) Der Crossfader bleibt dabei geöffnet.

Transform Scratch

Beim Transform Scratch oder Transformer wird ein langer Ton der Platte mit dem Crossfader in kleine rhythmische Staccato-Stücke “zerhackt”. In der einfachsten Variante wird während des “Zerhackens” mit dem Fader der Ton der Platte einfach laufen lassen, Erweiterungen sind dann das gleichzeitige schnelle oder langsame Zurückziehen der Platte, sowie das Abspielen des Tons mit veränderter Geschwindigkeit (=Tonhöhe) per Pitch-Regler oder durch Anschieben/Bremsen/Auslaufenlassen der Platte. Ganze Melodien können so (nach-)gespielt werden.

Chirp

  1. Zu Anfang steht der Crossfader auf „aus“ und die Platte liegt am Anfang eines Tones.
  2. Platte vorwärts schieben und dabei den Crossfader Richtung „an“ bewegen.
  3. Am Ende des Tones den Fader schließen.
  4. Platte zurück ziehen und dabei den Crossfader Richtung „an“ bewegen.
  5. Am Ende des Tones den Fader schließen.
  6. Siehe 1.

Dadurch wird jeweils der Zeitraum in dem die Platte durch das Ändern der Richtung langsamer wird (und damit der entstehende Ton tiefer) ausgeblendet und es entsteht ein gleichmäßiger Ton, der schnell ausgeführt an das Zwitschern eines Vogels erinnert, daher der Name Chirp.

Flare

  1. Zu Anfang steht der Crossfader auf „an“ und die Platte liegt am Anfang eines Tones.
  2. Platte vorwärts schieben und dabei den Crossfader kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf „an“ bewegen.
  3. Platte zurück ziehen und dabei den Crossfader kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf „an“ bewegen.
  4. Siehe 1.

Diese Technik ist nach ihrem Erfinder DJ Flare benannt. Bei der Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Platte lässt sich der Ton dabei einmal (1-klick-flare) oder zweimal (2-klick-flare) unterbrechen.

Orbit

  1. Zu Anfang steht der Crossfader auf „an“ und die Platte liegt am Anfang eines Tones.
  2. Platte vorwärts schieben und dabei den Crossfader zweimal kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf „an“ bewegen (offclick).
  3. Platte zurückziehen und dabei den Crossfader zweimal kurz Richtung „aus“ und wieder zurück auf „an“ bewegen.
  4. Siehe 1.

Dieser Move wird präziser auch Two-Click-Orbit genannt, der Ausdruck Orbit ist theoretisch nicht auf eine bestimmte Anzahl offclicks festgelegt.

Crab

Die Crab ist eine Art schneller Transform-Scratch, bei dem 3-4 Finger über den Crossfader dribbeln und so ein sehr schnelles Staccato erzeugen.

  1. Der Crossfader steht auf „aus“ und wird locker mit dem Daumen in dieser Stellung gehalten.
  2. Während die Platte bewegt wird schiebt der kleine Finger den Fader kurz Richtung „an“.
  3. Den kleinen Finger locker lassen, so dass der Daumen den Fader wieder auf „aus“ stellt.
  4. Dasselbe mit Ring-, Mittel- und Zeigefinger wiederholen.

Die Technik erinnert an das Spielen von Kastagnetten. Crossfader mit verkürztem Öffnungsweg, die seit Ende der 90er Jahre verfügbar sind, erleichtern und verbessern die Crab, da das Dribbeln den Fader nicht bis zur Mitte bewegt, sondern nur einige Millimeter.

… und zwar „Right Now Na, Na, Na“!

Das hat der Akon noch nicht so richtig verstanden. Wenn man mit einer Frau ins Bett geht, kann es durchaus passieren, dass die Dame auch schwanger wird.

Bei Akon und einer seiner vielen Damen ist es passiert. Jetzt fordert diese zu Recht Unterhaltszahlungen vom Rapper.

Sara Colemans Anwalt hatte mehrfach versucht, Akon zu einer Stellungsnahme zu bewegen.

Sogar bei der Trauerfeier für den verstorbenen „King Of Pop“ Michael Jackson suchte er den Kontakt, leider ohne Erfolg.

Kein Wunder, dass Sara jetzt losschießt und Akon vorwirft, er könne sich durchaus besser vor einer Sache drücken, als dass er singen könnte.

Akon hat schon einen Vaterschaftstest mit vollem Erfolg über sich ergehen lassen. Das Kind ist 6 Monate alt. Nur sein Anwalt war zu einem Statement bereit: „Akon hat die Verantwortung übernommne. Er war extrem kooperativ und zuvorkommend in dieser privaten Angelegenheit. Die Vaterschaft wurde gerade mal vor 30 Tagen festgestellt … er wird sich rechtzeitig um die Sache kümmern.“

Sara scheint da andere Erfahrungen gemacht zu haben!

… und gönnt Ex-Frau Kelis keinen Cent!

Nas hat angeblich die Nase gestrichen voll und feuert im bitteren Rosenkrieg mit seiner Ex-Ehefrau Kelis jetzt ordentlich zurück. Er hätte ihr viel mehr gezahlt, als sie behauptet und zudem verdiene er gar nicht so viel, wie sie glaubt. Um den Beweis anzutreten, legte er jetzt seine Bankkonten offen.

Kelis hingegen schwört Mark und Bein, dass ihr Ex für seinen Plattendeal satte 11 Millionen US-Dollar kassiert hat. Nas Antwort darauf: „Ich habe nicht einmal die Hälfte davon bekommen. Gerade mal 4 Millionen.“

Zudem besteht er darauf, dass sein Einkommen in letzter Zeit immer mehr schrumpfe und er gerade mal $147,165 in einem Monat verdiene. Pro Monat gäbe er ca. $71,371.96 aus, inklusive $10,000 für Klamotten, Haare, Kosmetik und „persönliche Sachen“.

Kelis interessiert das kein Stück. Sie wirft ihrem Ex vor, er habe bis jetzt noch keinen müden Penny für das noch ungeborene gemeinsame Baby bezahlt.

Nas bestreitet dies und behauptet, er hätte dem Kleinen schon einen Kinderwagen im Wert von $350, einen Baby-Tragegurt für $450 und ganze $1,598 für zwei Kinderbetten gekauft. $5000 seien seiner Meinung nach genug Kohle für ein noch ungeborenes Kind pro Monat.

Mama Kelis will anscheindend noch mehr und bekommt den Hals einfach nicht voll!

… und investiert Millionen in die Umwelt!

Justin Timberlake hat ein Herz für die Natur. Naja, eher für einen schönen Rasen, auf dem er seiner großen Leidenschaft, dem Golfen, nachgehen kann.

Deshalb hat er gerade das runde Sümmchen von 16 Millionen US-Dollar in sein Golf-Resort in Tennessee gesteckt. Alles soll renoviert werden und vor allem grüner werden!

2007 hatte Justin das Luxus-Resort erworben und seitdem seine hart verdiente Kohle in das Anwesen gesteckt.

Es hat sich gelohnt. Timberlakes Golf-Anlage ist die erste umweltfreundliche Golf-Anlage, die mit einem Zertifikat der Golf-Vereinigung „Audubon Classic Sanctuary Program“ ausgezeichnet wurde.

Justin scheint wirklich mit einem grünen Daumen geboren zu sein. Sobald solarbetriebene Golfwagen auf den Markt kommen, möchte er diese auch sofort in seinem Resort einsetzen.

Hobby & Umweltschutz in Einem … Hut ab, Justin!!!

… und greift lieber zur Flasche!

Lil´ Wayne schlägt jetzt zurück und möchte mit allen Mitteln gegen den Konzertveranstalter, der ihn vor Gericht zerren will, vorgehen.

Dem Rapper wird vorgeworfen, er hätte letztes Jahr im September ein Konzert im volltrunkenen Zustand kurz vorher abgesagt. Oder besser gesagt, er hätte es gar nicht mehr auf die Bühne ans Mikro geschafft.

Natürlich wollen die Veranstalter nun ihre verlorene Kohle zurück.

Angeblich hätten die Konzert-Promoter die Polizei gerufen, um den vermissten Weezy ausfindig zu machen. Gefunden haben ihn die Beamten auch, jedoch völlig betrunken in seinem Hotelzimmer. Jetzt fordern sie 432,000 US-Dollar Schadensersatz.

Weezys Manager ist da anderer Meinung. Der Gig musste verschoben werden, da die Veranstalter Lil’ seinen vollen Lohn noch nicht gezahlt hätten.

„Unsere Show war für den 26. September geplant. Wir waren pünktlich vor Ort, fertig zum Performen und mussten feststellen, dass aufgrund des fehlenden Lohns die Tontechniker die Halle schon verlassen hatten, bevor Weezy überhaupt auf die Bühne konnte. Also waren wir gezwungen, die Show zu canceln“, meint Lil’s Manager.

Weezy soll zudem ein großes Problem mit der Security gehabt haben. Angeblich seien diese so unorganisiert gewesen, dass es ein totales Chaos gab und niemand wusste, wie man das Publikum unter Kontrolle halten sollte.

War Lil’ nun pünktlich auf der Bühne oder schaute er doch zu tief in die Flasche? Das wird wohl jetzt ein Gericht entscheiden! Wir bleiben für Euch dran…

Geschichte

Juni 20th, 2009

Afroamerikanische Musik ist eine Sammelbezeichnung für diejenigen Musikkulturen Süd-, Nord- und Mittelamerikas einschließlich der Karibik, die stark von der traditionellen afrikanischen Musik beeinflusst worden sind. Die Geschichte dieser Musikkulturen ist eng mit der Geschichte der Sklaverei und dem atlantischen Dreieckshandel seit dem 16. Jahrhundert verknüpft.

Gemeinsame Merkmale aller afroamerikanischen Musikstile
Besondere, aus der afrikanischen Musiktradition stammenden Merkmale der afroamerikanischen Musik sind: Frage- und Antwortmotive, starke Betonung der Perkussion, Polyrhythmik und Polyphonie, Synkopierungen, Akkordfortschreitung und Improvisationen. Letztere können jeden Teilaspekt der Musik betreffen, sei es Struktur, Melodie, Harmonie oder Rhythmus. Im Gesang sind Effekte mit dem Gaumenlaut, hineingerufener Gesang während des Stückes, Fistelstimme, Blue Note und Afro-Melismas typisch.[1] In Brasilien, Kuba und anderen lateinamerikanischen Ländern sind originäre afrikanische Musikinstrumente (meistens Trommeln), Lieder in der westafrikanischen Sprache Yoruba und der Bezug zu den afroamerikanischen Religionen häufig. Diese Traditionen wurden in den USA unterdrückt und rissen dort ab.

Nordamerika
Der Begriff „Afroamerikanische Musik“ wird auch synonym für die Black Music der USA benutzt und in diesem engeren Sinne von der afro-lateinamerikanischen Musik unterschieden.

Die für die Arbeit auf den Baumwollfeldern aus Afrika nach Amerika verschleppten Sklaven vermischten ihre Musiktraditionen mit Polka, Walzer und anderer europäischer Musik. Zur afro-amerikanischen Musik der USA gehören heute die folgenden Musikstile:

- Worksong
- Gospel
- Spiritual
- Blues
- Rhythm & Blues
- Contemporary R&B
- Jazz (in den meisten seiner zahlreichen Spielarten)
- Soul
- Funk
- Hip-Hop
- Rock & Roll

Auch die Entwicklung des Rock and Roll und später des Beat und Rock geht wesentlich auf afro-amerikanische Einflüsse zurück.

Mittelamerika und Karibik
Die Musikstile der Karibik wurzeln fast alle in afrikanischen Traditionen. Besonders die kubanische, haitianische und jamaikanische Musik ist hier von besonderer Bedeutung. Auf dem mittelamerikanischen Festland spielt das afrikanische Musikerbe dagegen im Vergleich zu dem der Indios eine eher geringe Rolle. Nennenswerte afrikanischstämmige Anteile an der Bevölkerung haben hier nur Panama, Costa Rica und Belize.

Südamerika
In Südamerika steht besonders die brasilianische Musik in afrikanischer Tradition. Daneben ist die Musik Guyanas, Surinames, Französisch-Guayana, Venezuelas und Kolumbiens in stärkerem Maße von afrikanischen Musiktraditionen beeinflusst. Geringer ausgeprägt ist das afrikanische Erbe in der Musik Uruguays, Boliviens und Perus. Im übrigen Südamerika spielte die Sklaverei eine geringe Rolle, so dass der Bevölkerungsanteil Afrikanischstämmiger hier sehr gering ist und deshalb auch der afrikanische Einfluss etwa auf die Argentinische Musik.

RnB Music

Juni 20th, 2009

Jetzt fragen sich manche bestimmt: „ Was ist RNB eigentlich?“ Ganz einfach RNB ist die Abkürzung von Rhythm and Blues.
Man bezeichnete es in den 1940er- Jahren als vorherrschenden Stil Afroamerikanischer POP Musik. Es war eine rhythmisch stark akzentuierte Bluesform, aus der sich später der Rock´n Roll entwickelte.

Der Begriff Rhythm and Blues tauchte 1941 nach einem Streit einer amerikanischen Gesellschaft und einigen Rundfunkanstalten erstmals auf. Damit wollte man den Begriff Race Music ersetzten, da dieser als diskriminierend empfunden wurde. Der Begriff erfuhr in den 1980er Jahren und 1990er Jahren eine neue Bedeutung und bezeichnete Verbindungen von verschiedenen Musikrichtungen wie z.B. POP Musik und Soul und wurden zur Hip Hop Musik umbenannt. Zu einer genaueren Abgrenzung werden heutzutage hierfür sehr oft die Begriffe „Contemporay R & B“ oder „R & B“ (beides steht für Rhythm and Beat) verwandt. Die Soulmusik wurde durch die Verbindung mit Gospel und Blues in den 1950er Jahren geschaffen. Eine Vermischung zweier Musikarten, dem Rhythm and Blues und des Rock´n Roll, erschuf in den 1950er Jahren auch rein Weiße Gruppen. Noch heute ist der RNB eine Musikrichtung, die auf Festen und in Discotheken gerne gespielt werden. Alles in allem sind diese Arten des RNB eine sehr gute Musikalische Unterhaltung und ist jedem zu empfehlen der diese Musik mag.

Jazz Music

Juni 20th, 2009

Jazz ist eine Musikrichtung die es seit ungefähr 1900 gibt. Diese Musikrichtung stammt in erster Linie von den Afro-Amerikanern.

Es gibt verschiedene Jazz-Richtungen, wie :

  • New Orleans Jazz
  • Latin Jazz
  • Swing
  • Cool Jazz
  • Bebop
  • Acid Jazz

um nur mal einige zu nennen. Sehr interessant ist es, das es sogar Jazz-Rap in unserer heutigen Zeit gibt. Das ist eine der besonderen Arten der Jazz-Musik, die sich trotzdem wirklich klasse anhört.
In Jazz sind viele Dinge mit eingebunden, wie musikalische Formen,
die rhytmische Grundstruktur, die Instrumente und das Bewegungsgefühl. Immer hervor stechen allerdings die Instrumente. Die Trompete kam immer am meisten zum Einsatz.

Früher war Jazz die Musik für ältere Herrschaften, die schön langsam bei den Klängen tanzten. Es waren schöne und ruhige Klänge, die jeden gefielen.

Aber Jazz ist nicht ausgestorben, viele unsere Künstler kommen immer wieder darauf zurück. Sie verleihen dem Jazz einen neuen Glanz, mit ihren eigenen Songs und ihren eigenen Instrumenten.

Da es auch viele jüngere Künstler gibt, erreicht diese Musik sogar so manchen Teenager.

Aber natürlich bekommt man auch noch die alten Platten der Jazzmusiker zu erwerben. Die meisten wurden nur auf CD aufgenommen und damit wurde auch die Klangqualität verbessert, was viele Menschen freuen dürfte.
Jazz ist einfach toll anzuhören und für jeden geeignet.

Rap Music

Juni 20th, 2009

Rap ist in der Musikszene gerade bei Jugendlichen sehr beliebt, weil der Gesang gegenüber herkömmlichen Rock- oder Popliedern völlig anders ist.

Beim Rap muss der Sänger zwar nicht über eine gute, wohl aber über eine sehr sprachgewandte Stimme verfügen, weil der Sprechgesang absolut im Vordergrund steht. Der Rapper muss in der Lage sein, während seiner ganzen Titel Wörter in Bruchteilen von Sekunden sehr schnell hintereinander auszusprechen, damit er sein junges Publikum faszinieren kann. Schnelligkeit in der Ausübung des Sprachgesangs kommt sehr gut an. “Cool” findet das junge Publikum auch die vielen Gesten und Mimiken, die der Künstler zeitgleich zu seinem Sprechgesang dringendst darstellen sollte, wenn er nicht als langweilig abgestempelt werden will.

Wenn der Künstler nicht nur schnell spricht, sondern auch noch in der Lage ist, zusätzliche Wörter wie “Yeah!” und “Hey, ho, hey, ho!” zum Besten zu geben, und wenn er dabei noch spezielle, typische Handbewegungen macht, die zum Song passen, “groovt” das ganze Publikum mit, indem es alle Bewegungen des Künstlers nachmacht, um beim Rap “mitzurappen”.

Zur Zeit ist Jan Delay auf dem deutschen Rap-Markt ziemlich angesagt. “Er hat wohl eine ziemlich ausgefallen coole Stimme”, würde so manch ein verrückter Rapfan wohl sagen. Auch ist die Rapband “Die fantastischen Vier” sehr erfolgreich auf dem deutschen Markt.